Höfische Jagd in Hessen

Sonderausstellung vom 13. Mai bis 5. November 2017

Die Zeit des Absolutismus gilt als „Goldenes Zeitalter“ der Jagd in Europa. Auch in Hessen spielte sie eine wichtige Rolle. Von den Landesherren in Kassel und Darmstadt wurden prächtige Jagdschlösser errichtet, und der Aufenthalt in den jagdlichen Residenzen nahm einen wichtigen Stellenwert im Kalender der höfischen Gesellschaft ein. Die höfische Jagd diente nicht nur als Zeitvertreib und Vergnügen, sie war als Privileg immer auch ein Instrument der Politik und der Disziplinierung von niederem Adel und Untertanen. Kein Aufwand wurde gescheut, das Jagdvergnügen als Ausdruck landesherrlicher Prachtentfaltung und repräsentativer Lebenslust zu inszenieren. 

Die Sonderausstellung "Höfische Jagd in Hessen" legt einen Schwerpunkt auf die Jagd als Teil des höfischen und politischen Lebens in der Zeit des Absolutismus in Hessen und will den Stellenwert präsentieren, den jagdliche Bauten und Veranstaltungen im 18. Jahrhundert einnahmen. Die große Bedeutung führte dazu, dass sich jagdliche Themen in der Malerei, im Kunsthandwerk und in der Kulturgeschichte Hessens niederschlugen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise 

Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: 6,00 Euro / 5,00 Euro (ermäßigt) / 3,00 Euro (Schüler)

Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen nach Vereinbarung
Preis pro Gruppe: 130,00 Euro (max. 20 Personen); Dauer: 50 Minuten

Die Sonderausstellung wird realisiert in Kooperation mit der Stiftung Hessischer Jägerhof, der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem Deutschen Falkenorden.