| Sonderveranstaltungen 2013 |
"Tage der Parköffnung" in Schloss Wolfsgarten |
| Pfingstsonntag 19. Mai / Pfingstmontag 20. Mai, 10.00 - 18.00 Uhr Samstag / Sonntag 25. / 26. Mai, 10.00 - 18.00 Uhr |
Jedes Jahr wieder lockt im Frühjahr die Zeit der prachtvollen farbenfrohen Blüte der alten Rhododendren viele Tausend Besucher in den Park von Schloss Wolfsgarten bei Langen/Egelsbach. Moritz Landgraf von Hessen öffnet dann an zwei aufeinander folgenden Wochenenden die Tore zu seinem privaten Park für die Öffentlichkeit. Eine Garantie dafür, dass die volle Blüte der Rhododendren genau den Terminen folgt, liegt allerdings – wie jedes Jahr - in der Hand der Natur. Landgraf Moritz folgt mit dieser Parköffnung seit vielen Jahren der ursprünglich von Margaret Prinzessin von Hessen-Darmstadt eingeführten Tradition, den ansonsten privaten Park zu seiner schönsten Blütezeit im Frühling zu öffnen. Für Speisen und Getränke ist wieder bestens gesorgt und einen guten Tropfen Riesling schenkt das Weingut Prinz von Hessen aus. Auf viele kleine Besucher wartet eine lustige Karussellfahrt. Die Eintrittserlöse sind bestimmt für soziale Einrichtungen in der Region und ein kleiner Teil zum Erhalt der Schlossanlage für den Kunst- und Museumsverein Hessischer Kulturbesitz e.V. Kronberg. |
| Eintritt: 4,00 EUR Kinder bis 12 Jahre frei (keinerlei weitere Ermäßigung) |
Zeitreise ins 18. Jahrhundert |
| Wochenende 10. und 11. August von 10.00 bis 18.00 Uhr Hof- und Obstgarten sowie den Innenhöfen von Schloss Fasanerie |
Wie brate ich einen Fasan über offenem Feuer? Warum trugen reiche Leute vor 250 Jahren Perücken? Wie hat man damals ein Gewehr geladen? Und wie schläft man auf einem Strohsack? Fragen wie diese und viele mehr bekommen die Gäste der "Zeitreise ins 18. Jahrhundert" beantwortet, die am 10. und 11. August 2013 auf dem Gelände von Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda stattfindet. Gewänder, Roben, Uniformen, Händler und Handwerker, Soldaten, höfisches Volk oder lumpige Bettler aus der Zeit des "Alten Fritz", von Goethe und Mozart werden an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr dort zu sehen sein. Die "Zeitreise ins 18. Jahrhundert" ist bundesweit einmalig, thematisiert sie doch als einzige öffentliche Veranstaltung dieser Größe unter anderem die Geschichte der angeblich nach Amerika "verkauften Hessen". Wie es wirklich war, werden die Darsteller in einer Art lebendigem Geschichtsunterricht zum Anschauen, Anfassen und Riechen erklären. Rund 200 ausgesuchte Darsteller aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland und den USA werden auf Einladung der Hessischen Hausstiftung und der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte in Uniformen und Gewändern des Rokoko den Hofgarten der ehemaligen Sommerresidenz der Fürst-Äbte von Fulda in ein lebendiges Museum verwandeln. Die "Zeitreise" ist die größte jährliche "Reenactment"-Schau für diese Epoche im Westen Deutschlands, gleichzeitig aber auch die authentischste, wie die Veranstalter versprechen: Wer als Darsteller mitmachen will, muss sich in Schnitt, Materialwahl und Auftreten streng an das historische Vorbild halten. Das Ganze geschieht auf ehrenamtlicher Basis: Keiner der Darsteller erhält eine Gage.Gezeigt werden Szenen und Gewänder aus der Zeit zwischen 1740 und 1786, der Zeit des Dreispitzes, des Alten Fritz und seiner Soldaten aber auch von Voltaire, Lessing, Goethe und Mozart. Es geht um Geschichte, nicht um Geschäfte: Der übliche Markt-Tand ist nicht zu finden. Zeitgenössische Händler bieten nur das an, was man früher auch brauchte, vom Hornknopf über Perückenpuder bis zum Holzschuh. Die Gäste können ihren Wissensdurst ausgiebig stillen. So gibt es an beiden Tagen Vorträge mit praktischen Vorführungen über die Mode im 18. Jahrhundert, die Geschichte des Fechtens und der Duelle und über die Kunst der damaligen Chirurgen. Soldaten in rekonstruierten hessischen Uniformen werden Wachablösungen und eine Soldatenwerbung nachstellen. Im Zuge dessen wird auch erklärt werden, dass die angeblich von Landgraf Friedrich II. nach Amerika "verkauften Hessen" nur ausgeliehene Soldaten waren und den Engländern helfen sollten, aufständische Kolonisten in Amerika zu befrieden. Waffen, Drill und Taktik der Hessen, Preußen, Engländer und eben jener Amerikaner werden jeweils in Vorführungen und einem Theater-Manöver vorgestellt. |
| Bei der Veranstaltung werden theaterartige Historienszenen dargestellt. Zu diesem Zweck werden Repliken historischer Blank- und Schusswaffen eingesetzt werden. Beim theaterartigen Schießen entstehen laute Knallgeräusche. Die Besucher sind aufgefordert, ihr Gehör entsprechend zu schützen! Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr! Eintritt: 6,00 EUR (Schüler/Studenten: 3,00 EUR) Familienkarte 14,00 EUR Kontakt: Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e.V. Stöckweg 6 35764 Sinn Telefon: 02772 / 92 33 60 E-Mail: mmheller@online.de www.hessen-militaer.de |
Tag des offenen Denkmals |
| Sonntag 08. September von 10.00 bis 18.00 Uhr |
| Als eines der bedeutendsten Baudenkmäler in der Region beteiligt sich auch Schloss Fasanerie in diesem Jahr wieder an den bundesweiten Aktionen zum Tag des offenen Denkmals. An diesem Tag sollen Bereiche des Denkmalschutzes gezeigt werden, die normalerweise nicht zugänglich sind und die im Bewusstsein der Bürger deshalb auch meist weniger präsent sind. In diesem Sinne werden in Schloss Fasanerie einige sonst geschlossene Türen geöffnet, wie etwa die zum Wildpark.Der Wildpark und seine Gebäude werden mit großem Aufwand gepflegt und als Parkdenkmal erhalten. Es haben sich in dem Areal Überreste der barocken Gartenanlage erhalten und durch die langjährige Abgeschlossenheit ist der Wildpark auch ein schützenswertes Biotop geworden. In diesem Jahr dreht sich der bundesweite Aktionstag um das Thema "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?" zu dem es den ganzen Tag spannende Aktionen und Sonderführungen gibt. Der Tag beginnt mit Sektfrühstück auf dem Schneckenberg im Wildpark, und auf Kinder warten wieder viele Aktionen zum Mitmachen. Eintritt frei! Um eine Spende wird gebeten. |
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